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Bärenfellschwingel – dekorativ und pflegeleicht

Mit dem Fell von einem Bären, hat der Pflanze Bärenfellschwingel, lat. Festuca gautieri, nicht viel gemein. Lediglich sein kugeliges Äußeres wirkt so flauschig wie ein das Fell eines zusammengerollten Bären, deswegen wird es auch häufig Bärenfellgras genannt.

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Optisch ist der Bärenfellschwingel eine kleine Besonderheit, denn er ist kugelig rund und immergrün. Ideal ist er für die Anpflanzung in Steingärten, aber auch an anderen Orten im Garten fühlt er sich wohl, solange der Platz halbschattig ist. Die mehrjährige Pflanze ist pflegeleicht und kommt normalerweise ohne Dünger aus. Deswegen wird es gerne der Bärenfellschwingel gerne als Blickfang in (Stein)Gärten eingesetzt.

Bärenfellschwingel – pflanzen & pflegen

Der Bärenfellschwingel, welcher auch unter dem Namen Bärenfellgras bekannt ist, gehört zur Gattung der immergrünen Pflanzen. Häufig wird er zur optischen Auflockerung eingesetzt und als Blickfang im Winter. Das Ziergras ist eine immergrüne Pflanze, die selbst im Winter nichts von ihrer leuchtenden Farbe einbüßt. Viel Aufwand benötigt der Gärtner nicht, um den Bärenfellschwingel zu pflegen. Lediglich ein regelmäßiger Schnitt mit der Schere ist nötig, damit die Halme sich nicht wie ein Fächer über dem Boden ausbreiten und als Fäden weiter wachsen.

Standort – halbschattig

standort Der Bärenfellschwingel mag keine direkte Sonneneinstrahlung und keinen dunklen Standort, weshalb ein halbschattiger Platz für ihn optimal ist. Wenn er optimal steht, kann er gut gedeihen.

Pflanzabstand – ca. 30 cm

pflanzabstand Als Bodendecker benötigt der Bärenfellschwingel durchaus Platz zwischen zwei Pflanzen. Optimal wird hier ein Abstand von ungefähr 30 Zentimetern von Bärenfellgras zu Bärenfellgras angesehen. Nur dann kann sich das immergrüne Gewächs optimal ausbreiten, sowohl über, als auch unter der Erde. Wird der minimale Pflanzabstand zwischen den einzelnen Pflanzen nicht eingehalten, können sich Krankheiten und Schädlinge schneller ausbreiten.

Wuchshöhe – ungefähr 25 cm

wuchshoehe In die Höhe wächst der Bärenfellschwingel nur bedingt. Er wird lediglich etwa 25 Zentimeter groß. Nachdem es sich aber bei dem Ziergras um einen Bodendecker handelt, dehnt sich dieser eher in die Breite aus. Seine Form ist rund und buschig, weshalb er auf dem ersten Blick wie eine Quaste aussieht. Einzeln gepflanzt wird er gerne als auflockerndes Element in der Gartengestaltung eingesetzt. Natürlich ist aber auch eine Pflanzung als Teppich möglich, nur hier ist unbedingt auf den nötigen Abstand zwischen den einzelnen Ziergräsern zu achten.

Blütezeit – Juni bis August

bluetezeit Große Blüten sucht der Gärtner am Bärenfellschwingel vergeblich. Es entwickeln sich lediglich am Ende der Grashalme kleine Blüten von weißer Farbe. Während der Blütezeit, die von Juni bis August geht, leuchtet das Grün des Ziergrases noch intensiver.

Pflegeaufwand – gering

pflegeaufwand Wenig Aufmerksamkeit beansprucht der Bärenfellschwingel für sich, denn er ist absolut pflegeleicht. Die Pflanze wächst und gedeiht optimal, wenn sie halbschattig steht und genügend Wasser bekommt. Regelmäßiges Düngen ist nicht von Nöten. Lediglich ein Rückschnitt der Pflanze kann ab und an empfehlenswert sein, wenn ihre Halme zu lang sind und auf dem Boden aufliegen. Dann einfach mit der Schere auf die gewünschte Länge kürzen.

Wasserbedarf – gering

waesserung Üppiges Gießen ist beim Bärenfellgras nicht erforderlich, denn er kommt ursprünglich aus trockenen Gegenden. Deswegen reicht normalerweise das Regenwasser aus. Lediglich bei längeren Trockenperioden benötigt sie etwas zusätzliches Wasser. Wer den Bärenfellschwingel zu häufig gießt, wird nicht viel Freude am Ziergras haben, denn er verträgt keine übermäßige Feuchte.

Lebensdauer – mehrjährig

lebensdauer Steht der Bärenfellschwingel am richtigen Standort und nicht zu nass, erfreut er seinen Besitzer mehrere Jahre mit seinem schönen Grün.

Schnittzeit der Pflanze

schnittzeit Eine bestimmte Schnittzeit gibt es beim Bärenfellschwingel nicht. Sind seine Halme zu lang, sodass sie auf dem Boden aufliegen oder sich wie Fäden über ihn ausbreiten kann jederzeit ein Rückschnitt mit der Schere erfolgen.

Bärenfellschwingel überwintern

winterhart Der Bärenfellschwingel gehört zu den Pflanzen die winterhart sind. Das immergrüne Ziergras erfreut auch im tristen Wintergrau mit seinen grünen Halmen. Wurde es im Boden ausgesetzt, benötigt die Pflanze keinerlei besonderen Schutz vor den kalten Temperaturen. Sollte das Bärenfellgras allerdings im Kübel gepflanzt sein, gilt es diesen unbedingt vor Frost zu schützen. Während der kalten Jahreszeit sollte der Pflanzkübel dann frostfrei stehen, beispielsweise im Keller. Wer diese Möglichkeit nicht hat, kann den Pflanzkübel auch mit Luftpolsterfolie umwickeln und die Erde mit Ästen und Laub abdecken.

Vermehrung vom Bärenfellschwingel

Das Teilen ist die einfachste Möglichkeit den Bärenfellschwingel zu vermehren. Dazu ist es nötig, das Ziergras aus der Erde auszugraben. Ideal ist der Frühling, um das Bärenfellgras zu teilen. Nachdem die Wurzeln von der Erde befreit wurden, den Ballen einfach, mit einem Spaten oder einem Messer, teilen. Bei größeren Pflanzen ist nicht nur eine Halbierung möglich, sondern auch ein Dritteln oder Vierteln. Die immergrüne Grasart nimmt es nicht übel und wächst danach weiter wie zuvor auch.

Krankheiten und Schädlinge der Pflanze

Ursprünglich aus den Pyrenäen stammend, ist der Bärenfellschwingel extrem robust und wenig anfällig. Der Geschmack vom Bärenfellgras begeistert nicht einmal Schnecken. Die machen einen großen Bogen um das Ziergras. Genauso sieht es mit den klassischen Krankheiten von Gartenpflanzen aus, die brechen beim Bärenfellschwingel normalerweise auch nicht aus. Deshalb hat der Gärtner mit dem Bärenfellgras normalerweise gar keine Arbeit. Lediglich zuviel Nährstoffe im Boden und Staunässe sind zu vermeiden.